Donnerstag, 27. September 2012

Istanbul und Co.

Morgen geht´s  los. Ich fliege mit meinem Dad nach Istanbul.
Letztes Jahr war unser Ziel Rom (hatte ich sogar drüber gebloggt glaube ich :-)) , wir lieben das Reisen, lieben es neue Städte zu entdecken. Ich bin mir sicher es wird wieder ein super Wochenende werden, doch in nächster Zeit kommt noch mehr.

Nächsten Dienstag werde ich dann 19, das Alter kurz vor der 20, vor dem neuen Jahrzehnt.
Eigentlich sollte der Geburtstag letztes Jahr, der 18. bedeutender gewesen sein, doch für mich persönlich wird der 19. wichtiger.

Mich packt immer mehr das Freiheitsgefühl, besonders nach dem Road Trip mit dem Soul Rebel. In den Ferien fahre ich mit L., einem guten Freund von mir, für 3 Tage nach Amsterdam, ab ins 20-Bett-Zimmer im Hostel. Ab in die Großstadt, ab in die Selbstständigkeit und die Freiheit.

Danach geht´s mit dem Soul Rebel wieder ab, ein Wochenende nach Groningen, Nord-Holland, eine Freundin besuchen die dort studiert, natürlich fahren wir mit dem Auto hin.
Wir sind schon nen starkes Team, das muss man sagen, Freundschaft schweißt eben zusammen, auch wenn man sich manchmal auf die Fresse schlagen will. :-)

Die darauf folgende Woche wird kräftig gefeiert, das jung sein genossen und einige der letzten Ferienwochen in Duisburg erlebt.

Ich merke wie es mich hinaus aus Walsum zieht, hinaus aus Duisburg, hinaus aus den Kreisen die ich seit Jahren kenne. Der Wunsch sich ein eigenes Umfeld aufzubauen, auf eigenen Beinen zu stehen wächst immer weiter. Ich habe keine Lust mehr auf die Schule, mache mein Abi und bin erstmal weg, das Verlangen nach der großen weiten Welt stillen.

Auf und davon, Freunde!


Just fly in Minds

Dienstag, 25. September 2012

Hier und Heute

(Sehr) lange nicht mehr gebloggt. Hatte keine Lust, fühlte mich nicht danach.
Aber so langsam denke ich mir wieder "Time´s right."

Ich sitze im Zimmer, höre Jazz von Radio.fm , steigert die Konzentration beim Hausaufgaben machen.
Doch ich fange noch nicht an, hänge auf Facebook rum, mache im Grunde rein gar nichts außer "auf dem neuesten Stand zu bleiben".
Gehe auf die Seite von K. , mittlerweile wieder meine Ex-Freundin von der ich mich vor 2 Monaten getrennt habe. Gucke mir die Bilder an, denke an die gemeinsame Zeit.

Ich fühle nichts.

Weder Eifersucht auf ihren neuen Freund, noch Zorn, noch Trauer oder gar Hass.
Ich brauche sie nicht mehr, als normale Freunde würden wir uns nicht verstehen. Wir sind zu unterschiedlich, keine gemeinsamen Interessen, zu verschiedene Ansichten vom Leben, Zusammenleben und Glück.

Ich werde immer positiv von K. denken, denn die große Jugendliebe vergisst man einfach nicht. Doch das einzige was ich vom zweiten Anlauf behalten möchte, ist die Erkenntnis, dass es nicht mehr klappen kann.
Ich würde die Zeit von Januar bis Ende Juli auf eine Art gerne vergessen. Es war keine Liebe mehr, sondern der Versuch an alte glückliche Zeiten anzuknüpfen. Zu viele Meinungsverschiedenheiten, Tränen und Versuche die Liebe lebendig zu halten, das Verstecken vor der Wahrheit.

Aber auf eine andere Art muss das Leben einem auch Schmerz und Misserfolge aufzeigen, die einen zu dem machen der er ist.

Ich will auf diese Erfahrungen nicht verzichten. Aber dennoch ist das Kapitel K. für mich abgeschlossen, es wird keinen dritten Versuch geben und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es noch jemals Kontakt zwischen uns geben wird.

Der Jazz läuft weiter.

Ich mache dann mal meine Hausaufgaben, life goes on.

Just fly in Minds